# **Kinder und Jugendliche treten auf wie die Axt im Walde.**

Bildquelle: A.Blin/MoinHei.de „Temporäre Schließung des Containers zum Jahreswechsel 2024“
Hallo Faßberg
In den vergangenen Tagen kam es im Bereich der Pappelallee vermehrt zu Beschwerden von Anwohnern, Spaziergängern und Eltern vornehmlich kleinerer Kinder. Unsere „Halbstarken“ treten aktuell wie die Axt im Walde auf. Der Bereich um den Containertreff wird tagtäglich stark vermüllt, es werden Glasflaschen mutwillig zerschlagen, Essensreste im Container entsorgt und der neueste Trend ist das Abbrennen von Tischfeuerwerk und frei verkäuflichen Feuerwerkskörpern. Weiterhin wird auf die Hinweise der Anwohner nicht reagiert oder mit einem frechen Spruch gekontert.
Der Bereich wurde eingerichtet, damit unsere Kinder und Jugendlichen einen Treffpunkt haben. Er sollte ohne Öffnungszeiten, am Wochenende und sogar in den Ferien für jedermann zugänglich sein. Das Alter und die Herkunft dürfen keine Rolle spielen. In der aktuellen Woche war ich jeden Abend nach dem Dienst im Bereich. Erst am Mittwoch habe ich mit den Kids zweimal innerhalb einer Stunde aufgeräumt. Von diesem Unterfangen war heute bereits nichts mehr zu sehen. Damit das ein Ende hat, bitte ich alle, denen etwas an diesem Ort liegt und deren Kinder diesen Ort regelmäßig aufsuchen, es ihnen gleichzutun und sich für den Bereich zu interessieren. Schaut mal vorbei, wenn ihr wisst, dass die Kids dort unterwegs sind. Ich habe durchweg positive Erfahrungen gemacht. Zusammen aufzuräumen, die Missstände anzusprechen oder nur mal zuzuhören, hilft mehr, als man denkt.
Aber auch **wir** Erwachsenen kommen im Bereich Pappelallee nicht gut weg. **Wir** Erwachsenen entsorgen dort täglich Unmengen an Müll. **Wir** schaffen es nicht, alternative Kleidercontainer aufzusuchen. **Wir** wissen immer noch nicht, dass man Fernseher und Restmüll nicht in Glas- oder Kleidercontainern entsorgt. Fällt uns dann beim Einwerfen eine Flasche runter, schauen wir, ob es jemand bemerkt hat, und steigen unverrichteter Dinge in unser Auto und fahren weg. **Wir** sind gute Vorbilder.
André
