16k3 – Marschformation zum Gedenken an das Karfreitagsgefecht in Faßberg

Über 100 Faßberger Soldatinnen, Soldaten und zivile Teilnehmer/-innen auf dem Platz der Luftbrücke.

Bildquelle: unbekannt „Unsere drei gefallenen Soldaten vom Karfreitagsgefecht 2010 in Afghanistan“

† Hauptfeldwebel Nils Bruns, Hauptgefreiter Martin Kadir Augustyniak und Stabsgefreiter Robert Hartert

Kein alltäglicher Anblick heute Morgen auf dem Platz der Luftbrücke vor dem Faßberger Rathaus. Das Transporthubschrauberregiment 10 „Lüneburger Heide“ organisierte zum Gedenken an die drei gefallenen Soldaten vom Karfreitagsgefecht einen Gedenkmarsch. In gemeinsamer Marschformation mit den Angehörigen des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe führte der Weg vom Fliegerhorst entlang der Großen Horststraße zum Rathaus. Hier angekommen trat die Bürgermeisterin Kerstin Speder, selbst Teilnehmerin des Marsches, aus der Formation aus und hielt eine kurze Rede. Die Marschstrecke verlief weiter über die Straße in Richtung Schmarbeck, vorbei am Friedhof zur L280. Kurz vor Schmarbeck-Grube legte man an der einzigen Verpflegungsstation eine Pause ein. Gestärkt und gemeinsam ging es durch die Siedlung in Richtung Wacholderwald und dem Gipfelkreuz auf dem Faßberg. Auf den letzten Kilometern passierte man noch Schmarbeck und die alte Obstbaumallee in Richtung historische Hauptwache. Den Abschluss bildete eine Andacht mit dem Standortpfarrer Florian Hemme. Er erinnerte in seiner Rede an die drei gefallenen Soldaten, welche am 2. April 2010 im afghanischen Isa Khel ihr Leben ließen. Ein eindrucksvoller, aber stiller Moment. Im Anschluss luden die Feldköche der Heeresflieger in die ehemalige GHG zur Stärkung ein. Danke für die Organisation. :reminder_ribbon:

Karfreitagsgefecht

Quelle: Deutscher Bundeswehrverband (ganzer Artikel) - Es ist ein Tag, der sich ins kollektive Gedächtnis der Bundeswehr eingebrannt hat wie wohl kaum ein anderer: Am 2. April 2010 – es war ein Karfreitag – fielen drei deutsche Soldaten im Kampf gegen Taliban-Terroristen in Afghanistan. Die Kämpfe in der Ortschaft Isa Khel im Norden des Landes, unweit von Kundus, gingen als Karfreitagsgefecht in die Geschichte ein. Hauptfeldwebel Nils Bruns, Hauptgefreiter Martin Kadir Augustyniak und Stabsgefreiter Robert Hartert fielen im Gefecht, acht ihrer Kameraden wurden zum Teil schwer verwundet. Sie sind drei von 59 Toten der Bundeswehr, die der Krieg in Afghanistan gefordert hat.

Video auf dem Regionalportal „Bundeswehr in Niedersachsen“

:movie_camera:⁣⁣⁣ Zum Video mit Eindrücken des Marsches auf Facebook: https://www.facebook.com/share/v/1GAh8xkXfy/