Bild: A.Blin/MoinHei.de „Vom geplanten gemischten Gewerbe- und Wohngebiet ist nichts (mehr) zu sehen.“
Quelle CZ: Im Westen Faßbergs soll ein neues Wohn- und Gewerbegebiet entstehen. Obwohl das bereits seit Jahren feststeht, tut sich vor Ort zumindest baulich nichts. Woran das liegt und was im Hintergrund geschieht. (Sebastian Salpius)
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Vom Gewerbegebiet zur gemischten Wohn- und Gewerbefläche
Das geplante Wohn- und Gewerbegebiet am westlichen Ortsausgang von Faßberg, nördlich der Classic-Tankstelle in Richtung Poitzen, ist kein neues Thema.
Bereits 2015 wurde für die rund 4,9 Hektar große Fläche ein Bebauungsplan als reines Gewerbegebiet aufgestellt. 2022 wurde die Planung angepasst: 2,8 Hektar sollen seitdem als Baugebiet entwickelt werden, weil der Bedarf an Gewerbeflächen geringer eingeschätzt wurde als ursprünglich angenommen, während Wohnbaugrundstücke in Faßberg weiter stark nachgefragt sind. Auf MoinHei.de wurde das Areal im Februar 2025 bereits als geplante gemischte Wohn- und Gewerbefläche am Ortsausgang Richtung Poitzen aufgegriffen. Damals ging es auch um die schwierige Lage auf dem Grundstücksmarkt: 2024 wurden in Faßberg nur zwei Baugrundstücke verkauft, im Zeitraum von 2020 bis 2024 waren es insgesamt 28. Ein wesentlicher Grund dafür war, dass keine neuen Baugebiete ausgewiesen wurden und damit auch keine neuen Bauplätze zur Verfügung standen. In der Gemeinderatssitzung vom 26. Juni 2025 erhielt das Gebiet schließlich seinen Namen: „Zum Poitzener Bahnhof“. Bis gebaut werden kann, sind aber weiterhin mehrere Schritte offen. Nach Angaben der Celleschen Zeitung fehlen unter anderem noch der ergänzte Umweltbericht, das Beteiligungsverfahren, die Änderung des Flächennutzungsplans und der Bebauungsplan. Ergebnisse zum Umweltbericht erwartet die Verwaltung im dritten Quartal 2026.
Weiterführende Links zum Thema
- CZ 24.06.26 – Neues Bau- und Gewerbegebiet in Faßberg: Nachfrage vorhanden - Aber wann geht es los?
- MH 08.02.25 – kein Bauland, kein Grundstücksverkauf, eine präzise Beobachtung
- CZ 07.02.25 – Grundstücksmarktbericht: Wo im Landkreis Celle am meisten gebaut wird – und wo das Eigenheim am günstigsten ist
